Von Lara Sogorski, 04.09.08, 19:27h
1. Station:
Herrenstrunden
Das Ehepaar Thomas und Christiane Rademacher berichtete über die Teiche im Ort, die sich immer mehr mit Schlamm füllten. Man wolle diese aufarbeiten und einen Weg zur Quelle schaffen.
An er Komturei erzählten die Eheleute von dem Beinah-Zerfall und der Restaurierung. Weiter ging es zur Mühle, aus dem ein Veranstaltungsgebäude oder Jugendgästehaus entstehen könnte.
Auch will man die Nutzung der Wasserkraft wieder ermöglichen. Die Kommission machte außerdem Halt am Mühlenteich, an der Burg „Zweiffel“ und am ehemaligen Freibad.
Ideen für die Zukunft: Grünpflege, die Teiche aufbereiten, Weg am Mühlenteich mit Kies bestreuen, die Verkehrsführung verbessern.
2. Station:
Eulenthal
Im Mittelpunkt stand der Wunsch nach einem Rad- und Gehweg entlang der K 34. Die Straße sei der Weg zu Lebensmittelgeschäften, Apotheke und Schule, der Verkehr sei hier aber lebensgefährlich.
Rainer Habers, Vorsitzender des Bürgervereins, sprach auch über das Pilotprojekt „Wander- und Reitwege“. Da es viele Pferdepensionen in der Gegend gebe, fördere ein Reitwegenetz auch die Wirtschaft.
Zum Schluss zeigte Habers der Kommission noch die Wetterschutzhütte am „Halzemicher Struch“.
Ideen für die Zukunft: einen Rad- und Gehweg entlang der K 34 von Eulenthal bis Vilshofen bauen, das Wegenetz für Wanderwege erweitern.
3. Station:
Hofferhof
Empfangen wurde die Kommission mit Reibekuchen und Apfelmus sowie Kaffee und Kuchen. Nach dem Essen ging es zur Kornbrennerei. Inhaber Tino Müllenbach berichtete, man wolle neue Produkte entwickeln und weitere Mitarbeiter einstellen.
Die Kommission schaute sich auch den Bienenstand an, sechs neue Imker unter 50 Jahren seien dazugekommen, erzählte Hobbyimker Dr. Bernd Ziegler. Ganz neu ist die Idee von Carmen Jordan, ein Katzenhotel zu eröffnen.
Noch wartet sie auf die Erlaubnis des Veterinäramtes, doch die Kommission konnte schon Körbchen und Kratzbaum begutachten.
Ideen für die Zukunft: Gewerbe fördern, Energie einsparen, mehr Fotovoltaik-Anlagen installieren.
4. Station:
Volberger Berg
Es regnete in Strömen, dennoch machte die Gruppe einen Rundgang über den Volberger Berg. Vorsitzender Horst Biesner informierte anfangs über die Geschichte. Er zeigte den Wald, den man vor dem Kahlschlag schützen wolle. Leider sei der Landschaftsschutz vor einiger Zeit aufgehoben worden. Er wies beson ders auf das gepflegte Bild des Ortes hin, alle zwei Jahre nehme man an der Aktion „Revierreinigung“ teil. Da es nur noch einen Kiosk gebe, der halbtags geöffnet ist, laute hier das Motto „Nachbarn helfen Nachbarn“. Für die gute Gemeinschaft sorgten auch die „Waldläufer“.
Ideen für die Zukunft: Jugendliche in die Gemeinschaft einbinden, Kiosk erhalten, Internetauftritt erstellen, Gemeinschaft stärken.
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